Die Schoch Edelstahl GmbH mit Sitz in Hausach ist ein etabliertes Handels- und Produktionsunternehmen im Bereich der Metallverarbeitung. Das Familienunternehmen, das auf über 60 Jahre Branchenerfahrung zurückblickt, steht für höchste Endqualität bei Normteilen und Sonderfertigungen aus Edelstahl und anderen schwer zerspanbaren Werkstoffen.
„Wir sind Händler und Hersteller, addieren beide Kernkompetenzen. Diese Kombination bringt uns einen Zusatznutzen", formuliert es Lars Schoch, der geschäftsführende Gesellschafter. Das Produktangebot basiert auf drei Säulen: sofort lieferbare Standard-Normteile, kundenspezifisch modifizierte Teile sowie eigene Sonderanfertigungen nach Zeichnung.
An Normteilen hält Schoch verschiedene Flansche, Schweiß- und Gewindefittings, Kugelhähne, Schneidringverschraubungen für Rohrverbindungen oder Armaturen vor. Das Spektrum reicht dabei von Edelstahl mit seinem hohen Eisenanteil bis hin zu schwer zerspanbaren Legierungen. Gefertigt wird derzeit an 15 Maschinen neuesten technischen Standards. Sechs Säge- sowie neun CNC-gesteuerte Maschinen sind im Einsatz, die ein Drehen von 20 bis 650 Millimeter und dreidimensionales Fräsen von 1100 bis 800 Millimeter Durchmesser ermöglichen.
Großen Wert wird auf die Qualitätskontrolle jedes Einzelstücks gelegt. Mit Koordinaten- und Oberflächenmesstechnik werden Dreidimensionalität und Restrautiefe überprüft, mit einem Konturograph die Gewinde. Röntgenfluoreszenzspektrometer sorgen für eine abschließende Werkstoffanalyse.
Das Unternehmen liefert überwiegend an Spezialisten, die selbst hochtechnisiert sind, an „Hidden Champions". Die Bauteile werden in vielen Branchen benötigt, in denen es auf rostfreie Werkstoffe ankommt: die petrochemische Industrie, die Lebensmittelbranche und die Pharmazie. In der Corona-Pandemie hat Schoch auch Teile von Membranpumpen für die Impfstoffherstellung bei Moderna geliefert. Die Abnehmer kommen aus ganz Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Österreich.
Die Schoch Edelstahl GmbH zählt derzeit rund 50 Beschäftigte und bietet auch die Ausbildung zu Industrie-, Groß- und Außenhandelskaufleuten sowie zum Zerspanungsmechaniker an. Im dualen Studium kann ein Bachelor-Abschluss als Betriebswirt oder Wirtschaftsingenieur gemacht werden.